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Umsatzsteuer: Reduzierung der Anforderungen an elektronische Rechnungen
Das Jahressteuergesetz 2011 beinhaltet eine Neufassung der §§ 14 Abs. 1 und 3 UStG, wodurch die Anforderungen an elektronische Rechnungen für Belange der Umsatzsteuer ab dem 1. Juli 2011 deutlich reduziert werden. Ziel der Reduzierung der Anforderungen ist die Gleichbehandlung von elektronischen Rechnungen und Rechnungen in Papierform. Eine Rechnung gilt als elektronisch, wenn sie per E-Mail, im EDI-Verfahren, als PDF- oder Textdatei, per Computer-Telefax oder Fax-Server (ausgenommen Standard-Telefax) oder im Wege des Datenträgeraustauschs übermittelt wird. Während bisher die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit einer elektronischen Rechnung sowohl vom Rechnungsaussteller als auch vom Rechnungsempfänger für die Zeit der jeweils geltenden Aufbewahrungsdauer nach § 14b UStG nur durch elektronische Signatur oder elektronischen Datenaustausch (EDI) gewährleistet werden konnten, verzichtet die Finanzverwaltung fortan auf konkrete technische Vorgaben, die die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts gewährleisten sollen. Gemäß § 14 Abs. 3 UStG stellen die elektronische Signatur und der elektronische Datenaustausch auch weiterhin geeignete Verfahren zur Gewährleistung der Echtheit und Unversehrtheit elektronischer Rechnungen dar. Darüber hinaus sind jedoch auch andere Verfahren denkbar. Gemäß Art. 233 Abs. 1 Satz 2 MwStSystRL i. d. F. der Richtlinie 2010/45/EU des Rates vom 13. Juli 2010 obliegt die Entscheidung, in welcher Weise die Echtheit der Herkunft und Unversehrtheit des Inhalts einer elektronischen Rechnung nachgewiesen werden soll, nun dem jeweiligen Unternehmen. Die Pflicht von Unternehmen, die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts einer elektronischen Rechnung zu gewährleisten, besteht jedoch trotz Wegfall konkreter Vorgaben der Finanzverwaltung weiterhin.
Artikelübersicht
Ausgabe:
Artikel der Ausgabe :
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Allgemeines
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IT und Datenschutz
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Im Fokus
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HGB
- Neuer Standard zum Konzernlagebericht
- Handelsrechtliche Bilanzierung von Verbindlichkeitsrückstellungen
- Rechnungslegung von Personenhandelsgesellschaften
- Behandlung der Umsatzsteuer im HGB-Jahresabschluss
- Bilanzierung von Altersversorgungsverpflichtungen
- Ansatz- und Bewertungsstetigkeit im HGB-Abschluss
- Angabe von Organbezügen im Anhang
- Bilanzierung von griechischen Staatsanleihen
- Handelsrechtliche Rechnungslegung bei Umwandlungen
- Weitere IDW Stellungnahmen und Rechnungslegungshinweise
- Überarbeitung der EU-Bilanz-Richtlinien
- IDW RS HFA 18: Bilanzierung von Anteilen an Personenhandelsgesellschaften verabschiedet
- IDW veröffentlicht Entwurf zum RS FAIT 4
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Arbeitsrecht
- Erfolglose Bewerbung – kein Anspruch auf Auskunft über anderweitige Besetzung der Stelle
- Fristlose Kündigung unwirksam – Umfassende Betriebsratsanhörung
- Betriebliches Eingliederungsmanagement bei Krankheit von mehr als 6 Wochen
- Arbeitsvertrag nach arglistiger Täuschung unwirksam
- Frage nach der Schwerbehinderung im bestehenden Arbeitsverhältnis
- Untergang von Urlaubsansprüchen bei durchgehender Arbeitsunfähigkeit nach spätestens 15 Monaten
- Anspruch auf Weihnachtsgratifikation bei gekündigtem Arbeitsverhältnis
- Pauschalabgeltung von Überstunden
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IFRS
- Bilanzierung von Darlehen der öffentlichen Hand
- Verpflichtende Neuregelungen zum 31.12.2011
- Einzelfragen zur Darstellung von Finanzinstrumenten nach IAS 32
- IDW veröffentlicht eine Neufassung der Stellungnahme: Einzelfragen zur Anwendung von IFRS
- Diskussionsbedarf zu den neuen IFRS Konsolidierungsstandards
- Erstanwendung von IFRS 9 verschoben
- Neuer Entwurf von IASB und FASB zur Erfassung von Umsatzerlösen
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Steuern
- Umsatzsteuer bei Verkäufen über "ebay"
- Vertragsarztzulassung als immaterielles Wirtschaftsgut
- BFH: Erstattungszinsen sind bei Kapitalgesellschaften steuerpflichtig
- Entfernungspauschale: Nachweis der verkehrsgünstigsten Strecke
- Elektronische Übermittlung von Steuererklärungen
- Elektronische Rechnungsstellung
- Sanierung durch Rangrücktrittsvereinbarung
- Steuerberaterhaftung in Insolvenzfällen
- Steuervereinfachungsgesetz 2011
- Abgabenordnung: Gebührenänderung bei verbindlichen Auskünften der Finanzverwaltung
- Umsatzsteuer: Reduzierung der Anforderungen an elektronische Rechnungen
- Einkommensteuer: Abschaffung der Totalüberschussprognose bei Vermietungseinkünften
- BFH: Abziehbarkeit von Kosten für die berufliche Erstausbildung und Erststudium
- BFH: Doppelte Miete bei Umzug als Werbungskosten
- BFH: Kein Halbabzugsverbot bei symbolischem Kaufpreis
- FG: Anforderungen an den Nachweis zur Einkünfteerzielungsabsicht bei Leerstand und Sanierung
- Einkommensteuer - Änderungen durch das Steuervereinfachungsgesetz
- Einkommensteuer - Änderungen durch das Gesetz zur Umsetzung der Beitreibungsrichtlinie sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften
- Umsatzsteuer
- Erbschaftsteuer/Bewertung
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UHY
- UHY International blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück
- UHY veröffentlicht den „Global Transfer Pricing Guide 2011“
- Studie von UHY zeigt Deutschland im Hintertreffen bei Geschäftsneugründungen
- Neues bioPLUS-Biotechnologie-Jahrbuch erschienen
- Veranstaltungen
- 25 Jahre UHY International
- UHY eröffnet Büro in Stuttgart-Sindelfingen und erweitert den Vorstand